The new F3D Pylonracer

"DAGO RED INNOVATION"


Der neue Dago ist wieder ein Entwurf von Manfred Pick.  

Der neue sollte mehr Spannweite, weniger Wurzeltiefe, am Randbogen mehr Tiefe und einen entsprechend verkuerzten Rumpf haben. Das kam dabei raus.




Als bei der WM in Australien der "falsche " Flieger gewann  meinte Manfred dass unser Design doch etwas altbacken sei und man nach dem Sieg des Evolution besser mit der Mode geht. Eine Randbogentiefe von nur 6 cm, kam nach ruecksprache mit Rainer Seubert und Martin Hepperle, nicht in Frage. Ihrer Meinung nach entsteht da bei unseren Rezahlen nur Wiederstand. Diverse Beobachtungen in Tours, als sich ein so ein Flieger bei einer harten Wende ploetzlich auf den Ruecken drehte und einschlug, bestaetigte das (unserer Meinung nach). 

Also kam Manfred mit neuen Millimeterpapierrollen vorbei und es ging ans Werk. Erst mal alles abmessen und in den Computer uebertragen als Seitenansicht und Draufsicht. Diese Daten wurden dann an meinen Bruder (KFZ Ing. mit zehnjaehriger CATIA Erfahrung)  weitergereicht  und nach diversen Stunden kam der erste Entwurf.



Das sah schon ganz gut aus. Martin entdeckte jedoch noch einige Maengel:

Lage der größten Dicke
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Der Rumpf hat in der Draufsicht seine größte Dicke ziemlich an
der Stelle, wo der Flügel seine größte Dicke hat. Schöner wäre
es gewesen, die Rumpfdicke mehr zur Flügelhinterkante oder
zur Nase hin zu verschieben.
Das kann man aber jetzt wohl nicht mehr ändern, ist auch
nicht sooo tragisch.

Spantenprofil
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Hinter der Kabine hat der Rumpf einen etwas komischen
Querschnitt. Oben ist er ziemlich flach und unten schön
gerundet.
Da wär eine Ellipse oder eine symmetische Abrundung
oben/unten schöner. Das ist aber mehr optisch.
Unten sollte die Rundung aber nicht "eckiger" werden, weil dir
Strömung tendenziell etwas nach unten strömt und damit um
die Rundung fliesst.
Etwas günstiger wäre wahrscheinlich, das Heck nicht ganz so
hochzuziehen, sondern den ganzen Leitwerksteil ca. 10mm
tiefer zu plazieren.
Im Augenblick fliegt das Modell so etwas "Schwänzchen in die
Höh'".
Man könnte auch das Rumpfheck am Seitenleitwerk unten um
10mm auffüttern, so daß die Unterkante etwas mehr
waagerecht liegt.

Kabinenhaube
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Die schmale Kabine ist im Prinzip gut, sie wird mehr wie ein
senkrecht stehendes Flügelende (wie Seitenleitwerk)
umströmt.
Trotzdem zwei Verbesserungsvorschläge:
1. Es wäre günstiger, wenn ein waagerechter Schnitt durch die
Kabine mehr wie ein Profil (z.B. NACA 63-010) aussehen
würde. Im Augenblick sind das eher Ellipsen, so dass sie
Strömung hinten ablösen möchte (Widerstand).
 Kontrolle: waagerechte Schnitte durch Rumpf/Kabine im 5mm
Abstand

2. Vor der Kabine sollte die Ausrundung zum Rumpf etwas
größer werden dann wird der Aufstau dort geringer. Im
Augenblick ist dort ein kleines Überdruckfeld, das
wahrscheinlich zu einer kleinen Ablösung führt.
 Vielleicht kann man das auch mit Spachtel am Urmodell
etwas ausrunden.

3. Auch hinter der Kabine würde ich die Ausrundung etwas
weicher machen, das würde allerdings automatisch etwas
besser, wenn die Kabine mehr Profilform hätte.

Motorhaube
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Der hintere Teil scheint trotz dickem Bauch zu funktionieren,
aber vorne ist die Form nicht optimal. Vorne ist ein
Staubereich (im Bild blau), das ist normal und dort soll der
Lufteinlass sein. Dann wird aber am Zylinderteil die Strömung
stark beschleunigt, so daß seitlich (etwa da wo der Zylinder
sitzt) ein sehr starker Unterdruck entsteht (im Bild: niedriger
Druck == rot).
Dort wo dann der Radius vom Zylinder in die Seitenwand
übergeht entsteht dann ein starker Druckanstieg, der an der
Seite zu Ablösung führen kann.
Das kommt daher, dass der Zylinderteil (mit konstantem
Radius) abrupt im die praktisch gerade Seitenwand übergeht.
Hier wäre es besser etwas (ca. 3-5mm auf jeder Seite)
aufzufüttern, damit etwas mehr profilähnliches entsteht.
Im Prinzip müsste man nur das Profil von der Rumpfoberseite
entsprechend nach unten weiterführen.
Wenn Manfred eine enge Verkleidung am Zylinder/Auslass
hinten haben möchte, ist es sicher besser, ein GfK Teil innen
einzusetzen und aussen eine vernünftige Form zu haben.


Danach hat Hubert nochmal alles gegeben, saemtliche Flaechengeneriermethoden ausgereizt und  so sieht´s aus:

DAGO RED INNOVATION 2002


Experimental propdesign, thanks to Robbert v. d. Bosch






oder so



usw





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